Thema Gesang

Singen für die Gesundheit

Ob unter der Dusche, beim Hausputz, bei der Gartenarbeit oder einfach unterwegs auf dem Fahrrad oder im Auto; viele Menschen trällern hin und wieder einen Ohrwurm vor sich her und fühlen sich gut dabei.

Dass das Singen tatsächlich einen gesundheitsfördernden Effekt hat, konnte erneut belegt werden.
Im Rahmen einer Befragung wurden Informationen über das Wohlbefinden von Freizeit-Sängern gesammelt.
Nach einer einstündigen Chor-Probe sollten die musizierenden Frauen und Männer spezielle Angaben zu ihrem gesundheitlichen Befinden machen. Außerdem wurden unter anderem Speichel- und Blutproben entnommen, um diese auf das Vorhandensein von Antikörpern zu untersuchen und somit Aufschluss über die körpereigenen Abwehrkräfte zu erhalten.

Im Ergebnis bestätigte sich, was der Volksmund schon immer wusste: Musik geht ins Blut!
Wer selber singt, tut seinem Körper etwas Gutes, ist gut drauf und fühlt sich besser. Das Singen führt sogar dazu, dass die Anzahl der Immunglobuline A – das sind spezielle Antikörper, welche das Immunsystem unterstützen – zunimmt.

Wer jetzt denkt, seinem Körper diesen positiven Effekt zu gönnen, indem er sich die Musik einfach nur anhört, der täuscht sich. Das Lied muss über die eigenen Lippen kommen, um auch tatsächlich den beschriebenen gesundheitsfördernden Nutzen zu erzielen.
Ob sich das selbst Gesungene schön anhört oder nicht, ist unerheblich. Deshalb, nutzen Sie die Gelegenheit, atmen Sie tief durch und los geht`s mit Ihrem Lieblingssong!

Quelle: eusana.de